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🧘 Entspannen

Kurz durchatmen

5 Runden, etwa 2 Minuten. Kein Punktesystem — es geht nur darum, ruhiger zu werden.

Bereit?

So funktioniert's

Folge dem Kreis: Er wird größer beim Einatmen, bleibt kurz stehen, und wird kleiner beim Ausatmen. Du musst nichts weiter tun, als mitzuatmen.

Warum man unter Prüfungsangst mehr Fehler macht

Das ist keine Schwäche — das steckt so in jedem Körper

Nervosität vor einer Prüfung ist eine ganz normale Reaktion des Körpers, keine Charakterschwäche. Dieselben Stresshormone, die früher beim Weglaufen vor einer Gefahr geholfen haben, werden auch bei einer Klassenarbeit ausgeschüttet — nur bringt „schneller rennen" bei einer Matheaufgabe nichts.

Was im Kopf passiert

Unter Aufregung wird das Arbeitsgedächtnis kleiner — das ist der Teil des Denkens, der Rechenschritte im Kopf jongliert, während man eine Aufgabe löst. Es passt dann einfach weniger auf einmal hinein.

Wichtig zu wissen Ein Fehler in dieser Situation heißt nicht „ich kann das Thema nicht". Das Wissen ist da — unter Stress ist es nur schwerer, es im richtigen Moment abzurufen.

Was wirklich hilft

Drei Dinge senken genau das Risiko, das die Aufregung verursacht:

⚠️ Ruhig atmen, bevor es losgeht — das senkt den Puls und gibt dem Kopf ein paar Sekunden, sich zu sammeln (dafür ist der Atmen-Tab da).
⚠️ Feste Vorgehensweisen kennen, statt sie unter Druck neu zu erfinden — wenn der Ablauf für eine Aufgabe schon feststeht (siehe die Handouts in den Mathe-Modulen), muss man sich unter Stress weniger merken.
⚠️ Ein festes Ritual vor dem Test — es gibt Sicherheit, weil man genau weiß, was als Nächstes kommt (siehe Tab „Vor dem Test").

Vor-Test-Ritual

Kein Punktesystem — einfach der Reihe nach durchgehen. Beim nächsten Test wieder von vorn.

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